Besuch der Lions-Freunde aus Bern

Am 10. Und 11. Oktober waren einige Lionsfreunde aus Bern, dem Patenclub des LC Karlsruhe, zu Gast. Gemeinsam besucht wurde die GLOBALE im ZKM, die im Zuge der 300-Jahr-Feier der Stadt zu diesem Zeitpunkt das Motto „Global Control and Censorship“ beleuchtete. Darin wurde die Kontrolle von Daten und Informationen im weltweiten Netz anschaulich und künstlerisch verarbeitet.
Am Abend waren die Besucher aus Bern bei verschiedenen Gastgebern aus dem Lions Club Karlsruhe zum privaten Dinner eingeladen. Damit wurde eine gute Tradition wieder aufgegriffen, mit der über die offiziellen Club-Beziehungen hinaus private Kontakt geknüpft und vertieft werden können. Den Abschluss bildetet am nächsten Tag ein gemeinsamer Brunch im Hotel.

Flohmarkt 2015

Am 4. Juli 2015 war der Lions Club Karlsruhe wieder einmal auf dem Flohmarkt am Stephansplatz mit einem Stand vertreten. Dank der tatkräftigen Hilfe einiger Mitglieder und deren Partnerinnen war das ein voller Erfolg. Die Freunde hatten wieder Keller, Schränke und Speicher durchstöbert und manch schönes Stück zur Verfügung gestellt, das sich gut an den Mann und die Frau bringen ließ. So sind über 1.700 Euro als Erlös zusammengekommen, die für einen guten Zweck eingesetzt werden können.

Clubreise vom 14. bis 17. Mai 2015 nach Regensburg

„Es war ein toller Aufenthalt in einer wunderschönen Stadt und dies bei herrlichem Wetter“ So lautete übereinstimmend das Fazit der 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer diesjährigen Clubreise nach Regensburg.

Ein Höhepunkt der Reise war die Besichtigung von Deutschlands ältester erhaltener Brücke, der Steinernen Brücke, die als ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst gilt. Derzeit wird die Brücke über mehrere Jahre und unter maßgeblicher Beteiligung unseres Clubfreunds Ralph Egermann grundlegend instandgesetzt. Unter seiner fachkundigen Führung bekamen wir ei-nen detaillierten Einblick in das komplizierte Baugeschehen, sozusagen „Brückensanierung zum Anfassen“. Selbstverständlich stand auch das zweite Wahrzeichen von Regensburg, der Dom St. Peter, auf unserem Besichtigungsprogramm. Einige von uns hatten die seltene Gelegenheit, die Konstruktion des Bauwerks bis unter das Dach zu erkunden. Vom Steg zwischen den beiden Kirchtürmen aus genossen wir einen grandiosen Ausblick auf Altstadt und Donau.

Einen Nachmittag ging es mit dem Schiff zur Ruhmeshalle Walhalla in Donaustauf. Als Führer hatten wir dort Emanuel Schmid, Mitglied im Lions Club Regensburg, der sich seit Jahrzehnten mit diesem Bauwerk beschäftigt und uns mit großer Kenntnis auf dem Fußweg von der Donau hinauf zur Walhalla auf diesen magischen Ort vorbereitete. Besichtigungen des Alten Rathauses und von Schloss St. Emmeram sowie der Hörgenuss beim Auftritt der weltbekannten Re-gensburger Domspatzen im Rahmen des feierlichen Kapitelamts im Dom rundeten das vielsei-tige Programm ab.

Regensburg

Natürlich kamen auch Essen und Trinken auf unserer Clubreise nicht zu kurz. Ein besonderer Moment war dabei die Dinnerspeech von Klemens Unger, dem Kulturreferenten von Regens-burg, der uns in atemberaubendem Tempo durch mehr als 2.000 Jahre Stadtgeschichte führte.

Karlsruhe, 30. Mai 2015
Christoph Heinzelmann

Clubfahrt am 18. April 2015 in den Kaiserstuhl

„Kunstgeschichte und Weinkultur“ – Dies war das Motto für unsere eintägige Clubfahrt in den Kaiserstuhl. Schon die Fahrt durch die frühlingshafte Landschaft war für die 24 Teilnehmerin-nen und Teilnehmer ein Genuss. Sonnenschein und Kirschbaumblüte ließen den Kaiserstuhl in einem besonderen Licht erscheinen.

Die Fahrt führte uns zunächst zur Friedhofskapelle St. Vitus nach Wasserweiler. Mit ihren bedeutenden Wandmalereien und Fresken handelt es sich bei St. Vitus um ein kunsthistorisches Kleinod am Kaiserstuhl. Weiter fuhren wir nach Breisach. Schon die Lage des Münsters St. Stephan lohnt den kurzen steilen Aufstieg auf den Vulkanberg mit herrlichem Ausblick auf die Stadt und das nahe Elsass. Das Münster selbst ist ein Wahrzeichen der Oberrheinlandschaft, dessen älteste Teile bereits aus dem 12. Jahrhundert stammen. Nach einem kurzen Mittagsimbiss in Breisach ging es weiter nach Vogstburg-Niederrotweil zur Kirche St. Michael. Sie ist die älteste Kirche des Breisgaus. Ihre überregionale Bedeutung beruht auf dem geschnitzten Hochaltar, einem Meisterstück der oberrheinischen Spätgotik.

Den abschließenden Höhepunkt unseres Ausflugs bot das Weingut Köbelin in Eichstetten, wo wir von Ehepaar Arndt und Monika Köbelin besonders herzlich empfangen wurden. Im Jahr 2005 übernahm Arndt Köbelin den elterlichen Weinbaubetrieb und baute am Fuße der Eichstetter Weinberge sein eigenes Gut. Bei einem Rundgang durch das in moderner, zurückhaltender Architektur gestaltete Weingut und den angrenzenden Weinberg gewährte uns Arndt Köebelin interessante Einblicke in seine Arbeit – vom Rebstock bis in die Flasche. Das Glas eisgekühlter Spätburgunder Rosé an der Winzerhütte mit sagenhaftem Blick in die Kaiserstühler Weinlandschaft und den Schwarzwald wird uns allen in besonderer Erinnerung bleiben. Beim anschließenden Abendessen im Weingut bildeten Genuss und Geselligkeit eine wunderbare Einheit.

 

Weingut Arndt Köbelin, Eichstetten (Foto: Köbelin)

Karlsruhe, 30. Mai 2015
Christoph Heinzelmann

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